Tipps um die Spamwahrscheinlichkeit meiner E-Mails zu verringern

Ingo Updated von Ingo

Bei dem Versand von E-Mails ist es sehr wichtig, dass Ihre Kunden die verschickten E-Mails - wie etwa eine Einladung zur Veranstaltung oder auch eine spätere Bestätigungs-E-Mail mit entsprechendem QR-Code - einwandfrei erhalten. 

Doch wir alle kennen das Dilemma aus unseren eigenen E-Mail Postfächern: Tagtäglich erreichen uns dutzende E-Mails die oft durch E-Mail Clients ts als Spam deklariert werden, obwohl sie kein Spam darstellen. Wird eine E-Mail als Spam deklariert, so landet sie häufig direkt im Spam-Ordner und nicht im eigentlichen Posteingang. Das führt dazu, das "Spam-E-Mails" häufig erst gar nicht von Ihren Kunden geöffnet oder gelesen werden.

Man kann kann leider die Kriterien nicht so definieren, dass Ihre E-Mails hundertprozentig nicht als Spam vom E-Mail Client Ihrer Kunden eingestuft werden. Doch es gibt bestimmte Parameter, die man beachten sollte, um die Einstufung Ihrer E-Mails als Spam weitestgehend zu reduzieren. Ein wichtige Rolle spielen dabei die Betreffzeile, der Preheader, Anhänge Ihrer E-Mails, Bilder, aber auch die Absender-Authentifizierung sowie die Sender-Reputation (Qualität der E-Mail Platform).

Anbei haben wir einige Kriterien für Sie - mit Unterstützung von Mailjet - zusammengestellt.

  • Vermeiden Sie Begriffe, die als Spam-Wörter vom E-Mail Client eingestuft werden könnten. Oft sind dies Ausdrücke, die zu einer bestimmten Handlung motivieren sollen, wie finanzielle Versprechen, Glücksspiel- oder Datingangebote ("kostenlos", "Präsent", "Ausverkauf", "Bargeld", "Rechnung", "Gesundheit", etc.).
TIPP: Hier können Sie sich eine Checkliste mit Spam-Wörtern herunterladen. Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um ein Angebot von unserem E-Mail Provider Mailjet handelt.
  • Benutzen Sie weder in der Betreffzeile, im Preheader Text, noch im Haupttext eine komplette Großschreibung des gesamten Inhaltes und versuchen Sie die Anzahl von rot gedruckten oder fett geschriebenen Wörtern so gering wie möglich zu halten. Auch die Verwendung von mehreren Ausrufe- oder Fragezeichen hintereinander oder von Symbolen wie „€“, „$“, „@“, etc. sollte so gering wie möglich ausfallen.
  • Die Betreffzeile Ihrer E-Mails sollte nicht zu lang sein, idealerweise umfasst sie 35 bis 50 Zeichen. Zu lange Betreffzeilen werden schneller vom E-Mail Client als Spam markiert.
  • Nutzen Sie keine webbasierten E-Mailabsender-Adressen wie example.name@gmail.com, sondern immer domainspezifische Absendernamen, die mit Ihrer Website verlinkt sind oder mit Ihrem Unternehmen beziehungsweise der entsprechenden Veranstaltung in Verbindung gebracht werden können. Die verlinkte Website (in dem Fall Registrierungsseite zur Veranstaltung) sollte aktiv und erreichbar sein, anderenfalls könnte die E-Mail als verdächtig eingestuft werden. Idealerweise sollte die Versand-E-Mail-Adresse in die Kontaktliste Ihrer Gäste aufgenommen werden. Dies ist besonders empfehlenswert bei Gästen, die Sie in regelmäßigen Abständen zu Ihren Veranstaltungen einladen möchten.
  • Verwenden Sie keine gekauften, geliehenen oder kopierten Kontaktlisten von Drittanbietern, sondern pflegen Sie Ihren eigenen Kundenverteiler, indem Sie E-Mail-Adressen bei einer Anmeldung auf Ihrer Webseite abfragen. Aktualisieren und säubern Sie Ihre Liste regelmäßig, fokussieren Sie sich auf jene Kunden, bei denen Ihre Veranstaltungen und somit auch E-Mails oder auch der Newsletter Ihres Unternehmens das größte Interesse zeigt. Es empfiehlt sich auch die Nutzung des Double-Opt-in-Verfahrens, welches Ihnen auch von MATE angeboten wird. Diese Maßnahmen können dabei helfen, die Reputation Ihrer Mailingliste zu erhöhen und somit die Spamwahrscheinlichkeit zu verringern. 
  • Wenn Sie regelmäßig an einen gleichen Gästestamm E-Mails versenden, ist es empfehlenswert, die Absender E-Mail-Adresse in die Kontaktliste Ihrer Gäste aufnehmen zu lassen
  • Finden Sie eine gute Mischung zwischen Bildern und Textinformationen. Unsere MATE E-Mail Vorlagen helfen Ihnen dabei. Eine E-Mail, die lediglich eine große Bilddatei enthält, wird mit höherer Wahrscheinlichkeit als Spam eingestuft werden.  
  • Vermeiden Sie Anhänge in Ihren E-Mails, da hinter diesen häufig Viren vermutet werden. Fügen Sie stattdessen lieber „Click here“-Links ein, die den E-Mail-Empfänger direkt zu der Datei oder dem Artikel auf Ihrer Webseite bringen. Allerdings sollten diese minimal in einer E-Mail eingesetzt werden. Auch hier unterstützen wir Sie mit den E-Mail Vorlagen von MATE. So können Sie bei einer Einladungs-E-Mail schnell und unkompliziert Zu- und Absage Buttons einfügen, die Ihre Gäste direkt für die Rückmeldung zur Veranstaltung weiterleiten. Alternativ ist es auch möglich, über MATE einen Button "Direkte Zusage" bzw. "Direkte Absage" einzufügen. In dem Fall, werden Ihre Gäste nicht auf das Registrierungsformular und die Rückmeldeseite weitergeleitet, sondern bestätigen Ihre Teilnahme, bzw. Absage an der Veranstaltung direkt.
  • Versenden Sie die Inhalte, für die sich Ihre Kunden registriert haben. Nicht relevante Inhalte können von den Clients der E-Mail Empfänger schnell als Spam markiert werden. Außerdem gilt, je mehr Menschen Ihre E-Mails öffnen, desto besser ist auch Ihre Absender-Reputation.
  • Achten Sie darauf, innerhalb Ihrer E-Mails Schreibfehler zu vermeiden
Als nützliche Quelle für diesen Artikel diente der Mailjet Artikel "So retten Sie Ihre E-Mails vor dem Spam-Ordner" von Juliane Heise, welchen Sie hier nachlesen können.
HINWEIS: MATE bietet Ihnen die Möglichkeit, mithilfe des E-Mail Logs einzusehen, ob Ihre E-Mails fehlerfrei versendet wurden oder beispielsweise ein Bounce stattgefunden hat. Weitere Informationen dazu finden Sie in diesem Artikel.

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